1. Gestaltung des Auftrages 

1.1 Im Falle eines Coachings

1.1.1 Das Coaching beruht auf gegenseitigem Vertrauen und wird entscheidend durch die Bereitschaft des Klienten zur Kooperation bestimmt. Der Auftraggeber ist über die angewandten Methoden, ihre Funktionsweisen und Zwecke sowie die Risiken und die möglichen Ergebnisse unterrichtet worden und ist damit einverstanden. 

1.1.2 Das Coaching findet auf der Grundlage des in den Vorgesprächen vereinbarten Coaching Konzepts statt. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen persönlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird. 

1.1.3 Die Vertragspartner unterrichten sich in jeder Phase des Coaching gegenseitig über alle Umstände, die für den Auftrag und seine Ausführung bedeutsam sind. 

1.1.4 Über diesen Vertrag, seine Durchführung und die damit zusammenhängenden Umstände wird von beiden Seiten striktes Stillschweigen bewahrt.

1.1.5 Dem Auftraggeber ist bekannt, dass Coaching ein selbstverantwortlicher Prozess ist, dessen Erfolg von seiner Veränderungsbereitschaft und seinem aktiven Engagement abhängt und dass konkrete Ergebnisse nicht garantiert werden können. 

1.1.6 Der Coach steht dem Klienten als Prozessbegleiter, Berater und Initiator von Veränderungen zur Verfügung – die eigentliche Veränderungsarbeit wird von dem Klienten selbst geleistet. 

1.1.7 Das Coaching findet hauptsächlich online statt, falls nicht anders vereinbart.

1.2 Im Falle eines Trainings 

1.2.1 Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung einer Dienstleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges. Der Auftragnehmer schuldet insbesondere nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Ergebnisses. Die Stellungnahmen und Empfehlungen des Auftragnehmers bereiten die unternehmerische Entscheidung des Auftraggebers vor, können sie aber nicht ersetzen. Ein Arbeitsverhältnis mit dem Auftraggeber wird dadurch nicht begründet. 

1.2.2 Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen auf der Grundlage des vereinbarten Beratungskonzepts durch Beratung der Geschäftsleitung, Gespräche mit Mitarbeitern des Auftraggebers, mit Behörden und Dritten sowie im erforderlichen bzw. vereinbarten Umfang durch schriftliche Stellungnahmen. 

1.2.3 Die Vertragspartner unterrichten sich gegenseitig über alle Umstände, die für den Auftrag und seine Ausführung bedeutsam sind. 

1.3 Im Falle einer Beratung

1.3.1 Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung einer Dienstleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges. Der Auftragnehmer schuldet insbesondere nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Ergebnisses. Die Stellungnahmen und Empfehlungen des Auftragnehmers bereiten die unternehmerische Entscheidung des Auftraggebers vor, können sie aber nicht ersetzen. Ein Arbeitsverhältnis mit dem Auftraggeber wird dadurch nicht begründet. 

1.3.2 Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen auf der Grundlage des vereinbarten Beratungskonzepts durch Beratung der Geschäftsleitung, Gespräche mit Mitarbeitern des Auftraggebers, mit Behörden und Dritten sowie im erforderlichen bzw. vereinbarten Umfang durch schriftliche Stellungnahmen. 

1.3.3 Die Vertragspartner unterrichten sich gegenseitig über alle Umstände, die für den Auftrag und seine Ausführung bedeutsam sind. 

1.3.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, in alle technischen, wirtschaftlichen und personellen Abläufe beim Auftraggeber Einblick zu nehmen und die entsprechenden Unterlagen einzusehen, soweit es zur Durchführung des Beratungsvertrages erforderlich ist. 

1.3.5 Er hat kein Weisungsrecht gegenüber den Arbeitnehmern, sonstigen Mitarbeitern und Geschäftspartnern des Auftraggebers. 

2. Urheberrechte 

2.1 Die vom Auftragnehmer bereitgestellten Materialien (Handbücher und sonstige Texte, Tabellen, Grafiken, Folien, Auswertungsbögen, Text-, Video- und Audiodateien, Konzepte für Rollenspiele und sonstige Trainingsabläufe) unterliegen dem Urheberrecht des Auftragnehmer. Sie werden den Endnutzer (gecoachte Person, Trainingsteilnehmer oder beratende Person) ausschließlich zum eigenen Gebrauch überlassen. Weitere Nutzungsrechte werden nicht übertragen. Der Auftraggeber und die Teilnehmer sind insbesondere nicht berechtigt, die Materialien zu verändern, ganz oder teilweise zu vervielfältigen, weiterzugeben, zu verkaufen und in Coachings, Trainings und Beratungs zu verwenden. Nicht benötigte Materialien sind an den Auftragnehmer zurückzugeben. 

Der Auftraggeber wird die Trainingsteilnehmer in geeigneter Form verpflichten, die vorstehend beschriebenen Urheberrechte des Auftragnehmers zu wahren. 

Der Auftragnehmer wird Urheberrechte, die an den ihm vom Auftraggeber überlassenen Materialien bestehen, beachten und diese Materialien nur insoweit nutzen, als es für das Training, Coaching und Beratung erforderlich oder vereinbart ist. 

2.2 Der Auftragnehmer sichert dem Auftraggeber zu, dass die von ihm verwandten Materialien frei von Rechten Dritten sind, die einer Verwendung im Coaching, Training und Beratung entgegenstehen. Er stellt den Auftraggeber von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer eventuellen Verletzung von Rechter Dritter durch die Verwendung der vom Auftragnehmer bereitgestellten Materialien entstehen könnten. 

2.3 Der Auftraggeber sichert dem Auftragnehmer zu, dass die von ihm gegebenenfalls bereitgestellten Materialien frei von Rechten Dritten sind, die einer Verwendung im Training, Coaching und Beratung entgegenstehen. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer eventuellen Verletzung von Rechter Dritter durch die Verwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten Materialien entstehen könnten. 

An der vom Auftragnehmer verwandten und den Endnutzer zur Verfügung gestellten Software bestehen Urheberrechte Dritter. Der Auftragnehmer sichert zu, dass er diese Software nur ihm Rahmen der erlaubten Nutzung verwendet. Der Auftraggeber sichert zu, dass er die Urheber- rechte an dieser Software beachten wird. Er stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die wegen einer Urheberrechtsverletzung durch ihn oder seine Erfüllungsgehilfen den Auftragnehmer gestellt werden können. Er wird die Trainingsteilnehmer in geeigneter Form verpflichten, die an dieser Software bestehenden Urheberrechte zu wahren. 

3. Vertraulichkeit und Datenschutz

3.1 Der Auftragnehmer speichert die personenbezogenen Daten, die ihm im Zusammenhang mit diesem Vertrag bekannt werden, soweit es zur Rechnungsstellung und zur Buchführung erforderlich ist. Die Daten werden unverzüglich gelöscht, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Eine weitergehende Speicherung personenbezogener Daten findet nicht statt, auch nicht in anonymisierter Form. 

3.2 Der Auftragnehmer wahrt strikte Vertraulichkeit in Bezug auf alle Informationen, die aus der vertraglichen Zusammenarbeit entstehen und die der Berater aus der Verarbeitung dieser Informationen gewonnen hat sowie in Bezug auf den Abschluss und die Einzelheiten dieses Vertrages. Er wird seine Mitarbeiter und sonstigen Erfüllungsgehilfen, an die er in Absprache mit dem Auftraggeber Informationen weitergibt, zur Wahrung der Vertraulichkeit verpflichten. Der Auftraggeber wahrt in Bezug auf die Einzelheiten dieses Vertrages die Vertraulichkeit. 

3.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, die im Zusammenhang mit der Erbringung der vereinbarten Leistungen gewonnenen Daten in anonymisierter Form zu wissenschaftlichen und publizistischen Zwecken zu verwenden. 

3.3 Der Auftragnehmer wird die personenbezogenen Daten der Endnutzern (Teilnehmer und Coachee) und die wirtschaftlichen Daten des Auftraggebers, die ihm durch das vereinbarte Training bekannt werden, vertraulich und nach den geltenden Bestimmungen des Datenschutzes behandeln. 

3.4 Der Auftraggeber wird die personenbezogenen Daten des Auftragnehmers oder anderer Personen, die ihm durch die vereinbarte Leistung bekannt werden, vertraulich und nach den geltenden Bestimmungen des Datenschutzes behandeln. 

3.5 Beide Seiten werden personenbezogene Daten, die ihnen im Zusammenhang mit ihrer Zusammenarbeit bekannt werden, nur insoweit speichern bzw. aufbewahren, als es zur Rechnungsstellung, zur Wahrung eigener Rechte oder zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist. Sie verpflichten sich, nach Beendigung der Zusammenarbeit die personenbezogenen und wirtschaftlichen Daten der anderen Seite unverzüglich zu löschen, sobald sie nicht mehr aus steuerlichen oder anderen gesetzlichen Gründen benötigt werden. 

3.6 Diese Verpflichtungen gelten auch nach Beendigung des Auftrages und nach Beendigung der Zusammenarbeit. 

4. Werbung 

Auftraggeber und Trainer sind berechtigt, zu Werbezwecken, insbesondere zur Bewerbung der vereinbarten Training, auf ihre Zusammenarbeit im Rahmen der vereinbarten Training hinzuweisen. 

Auftraggeber und Berater oder Coach sind nur mit Einwilligung der jeweils anderen Seite berechtigt, zu Werbezwecken auf ihre Zusammenarbeit hinzuweisen.

5. Honorar und Kostenerstattung 

Der Auftragnehmer ist berechtigt, in angemessenen Zeitabschnitten Zwischenrechnungen über die bis dahin erbrachten Leistungen zu stellen, sofern nichts anderes vereinbart wird. 

Die Honorare verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer in gesetzlicher Höhe. Honorare und eventuelle Kostenerstattungen sind innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig. Zurückbehaltung und Aufrechnung sind nur zulässig, wenn die Ansprüche des Auftraggebers vom Beraters anerkannt oder rechtskräftig festgestellt sind. 

Sofern nichts anderes vereinbart wird, berechnet der Auftragnehmer wahlweise den Normalpreis der Bahnfahrt 2. Klasse oder die PKW-Kosten mit 0,30 € je km. Weitere Kosten, insbesondere für erforderliche Übernachtungen, werden gesondert vereinbart. 

6. Konkurrenzklausel 

Durch den Vertrag mit dem Auftraggeber wird der Auftragnehmer nicht daran gehindert, gleichartige Veranstaltungen für eigene Rechnung oder für Rechnung Dritter durchzuführen. 

7. Haftung 

Der Berater haftet für Schäden, die durch ihn oder durch von ihm gegebenenfalls beauftragte Dritte vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht werden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht für Personenschäden. 

8. Vertragsbeendigung 

Der Vertrag ist von beiden Seiten nach § 627 BGB kündbar. Im Übrigen endet er nach Ablauf der vereinbarten Dauer, sofern er nicht einvernehmlich verlängert wird. 

9. Scientology-Klausel 

Der Auftragnehmer versichert, dass weder er noch seine Mitarbeiter, Beauftragten und sonstigen Erfüllungsgehilfen in irgendeiner Form und Weise die Technologie von L. Ron Hubbard oder ähnliche Technologien anwenden oder danach arbeiten. 

10. Schlussklauseln 

10.1 Mündliche Nebenabreden wurden nicht getroffen. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Das gilt auch für eine Änderung dieser Schriftformklausel. 

10.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich. Andere AGB wurden nicht vereinbart. 

10.3 Sollte eine Bestimmungen des Vertrages oder dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen gültig. Die Vertragsparteien werden eine Ersatzregelung vereinbaren, die der ursprünglichen möglichst nahe kommt. 

10.4 Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, ausschließlich der Geschäftssitz des Beraters. 

11.1 Technische Voraussetzungen für Online Termine

11.1 Sie benötigen einen Internetzugang und ein Handy, Tablet oder einen Computer für die Sitzungen. Sie benötigen für Ihr elektronisches Gerät eine (integrierte/s) Kamera und ein Mikrofon. Wir verwenden für die Sitzungen Durchführung die Videokonferenz-Software Skype oder Zoom. Der Link wird Ihnen per E-Mail zugesandt. Mit Anerkennung des Vertrages erklären Sie sich damit einverstanden.

Die Datenschutzerklärung für die Videokonferenz-Software Skype finden Sie hier: https://support.skype.com › skype › all › privacy-security 

Die Datenschutzerklärung für die Videokonferenz-Software Zoom finden Sie hier: https://zoom.us/de-de/privacy.html