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Konflikt Management

Theorien und Lösungsschritte durch Moderation

In unserer heutigen, schnelllebigen Arbeitswelt sind Konflikte unvermeidlich. Doch wie wir mit diesen Konflikten umgehen, kann den Unterschied zwischen dauerhaftem Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens ausmachen. In diesem Artikel widmen wir uns den unterschiedlichen Konfliktstilen und Methoden, bevor wir konkrete Schritte zur Lösung dieser Konflikte durch Moderation vorstellen.

Theorien über Konflikt verstehen

Konflikte entstehen, wenn unvereinbare Verhaltenstendenzen oder Interessen aufeinandertreffen. Diese können durch Unterschiede in Machtverhältnissen, Ressourcenverteilung und sozialen Positionen verstärkt werden. Ein klassisches Beispiel hierfür ist der Wettbewerb zweier Abteilungen um ein begrenztes Budget.

Um Konflikte effektiv zu managen, ist es hilfreich, die fünf Kernanliegen von Konfrontationen zu verstehen:

  • Wertschätzung,
  • Zugehörigkeit,
  • Autonomie,
  • Status und
  • Rolle.

Diese Aspekte spielen eine zentrale Rolle in der Dynamik zwischen Konfliktparteien. Quelle: Wikipedia: Konflikttheorien

Arten und Ursachen von Konflikte

Konflikte lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen, darunter persönliche, zwischenmenschliche, Bewertungs-, Beurteilungs- und Verteilungskonflikte sowie Ziel-, Rollen- und Organisationskonflikte. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Kommunikationsproblemen über Ressourcenknappheit bis hin zu unterschiedlichen Zielen und Werten.

Stile von Konflikte im Unternehmen

Es gibt verschiedene Konfliktstile, die Individuen oder Gruppen annehmen können: Vermeidung, Anpassung, Wettbewerb, Kompromiss und Zusammenarbeit. Jeder Stil hat seine Vor- und Nachteile, und das Verständnis dieser Stile kann dabei helfen, Konflikte effektiver zu managen. Quelle: [Wikipedia: Konfliktstile](https://de.wikipedia.org/wiki/Konfliktstil)

 

Konfliktstil

Vorteile

Nachteile

Vermeidung

– Verhindert Eskalation in hitzigen Situationen.

– Kann Zeit gewinnen, um Informationen zu sammeln.

– Nützlich, wenn der Konflikt unwichtig ist.

– Löst das Problem nicht.

– Kann zu Missverständnissen führen.

– Kann als Schwäche interpretiert werden.

Anpassung

– Fördert Zusammenhalt.

– Schnelle Lösung für unwesentliche Konflikte.

– Zeigt Offenheit und Flexibilität.

– Eigene Bedürfnisse werden vernachlässigt.

– Kann zu Unzufriedenheit führen.

– Risiko, ausgenutzt zu werden.

Wettbewerb

– Effektiv für schnelle Aktionen.

– Nützlich bei wichtigen Entscheidungen.

– Demonstriert Stärke.

– Kann Beziehungen schädigen.

– Fördert keine Kooperation.

– Kann demotivieren.

Kompromiss

– Fördert Fairness und Kooperation.

– Alle geben etwas auf für eine Lösung.

– Nützlich, wenn beidseitige Gewinne möglich sind.

– Kann als unbefriedigend angesehen werden.

– Wichtige Bedürfnisse könnten übersehen werden.

– Risiko, dass der Kompromiss nicht nachhaltig ist.

Zusammenarbeit

– Sucht « Win-Win »-Lösungen.

– Fördert gegenseitiges Verständnis.

– Kann zu kreativen Lösungen führen.

– Zeitintensiv und erfordert offene Kommunikation.

– Schwierig, ohne Bereitschaft zur Kooperation.

– Erfordert hohes Maß an Vertrauen.

 

Schritte zur Konfliktlösung durch Moderation

Zunächst muss klargestellt werden, dass die Moderation von Konflikten nur dann möglich ist, wenn beide Seiten bereit sind, eine offene Diskussion zu führen, um eine Lösung zu finden. Wenn ein Konflikt zu stark ist. Ich empfehle, einen Mediator einzuschalten.

Achten Sie bei einem Workshop darauf:

  1. Sache und Persönliches trennen: Erkennen und trennen Sie die sachlichen Aspekte eines Konflikts von den persönlichen Emotionen. Dies hilft, den Fokus auf die Lösung des Problems zu legen.
  2. Auf Interessen konzentrieren: Statt sich auf die starren Positionen der Konfliktparteien zu konzentrieren, sollten Sie die dahinterliegenden Interessen erforschen. Oft gibt es gemeinsame Interessen, die als Grundlage für eine Lösung dienen können.
  3. Lösungsmöglichkeiten entwickeln: Nutzen Sie kreative Methoden, um so viele Lösungsmöglichkeiten wie möglich zu sammeln. Dies fördert die Flexibilität im Denken und kann zu unerwarteten, aber tragfähigen Kompromissen führen.
  4. Entscheidung nach objektiven Kriterien: Legen Sie gemeinsam objektive Kriterien fest, nach denen die gefundenen Lösungen bewertet werden. Dies sorgt für Transparenz und Fairness im Entscheidungsprozess.

Fazit

Konflikte sind eine Gelegenheit für Wachstum und Entwicklung, sowohl für Individuen als auch für Organisationen. Durch das Verständnis der Konflikttheorien und -stile sowie die Anwendung gezielter Lösungsschritte kann ein konstruktiver Umgang mit Konflikten gefördert werden. Moderation spielt dabei eine entscheidende Rolle, indem sie einen Rahmen bietet, in dem Konflikte offen angesprochen und gemeinsam gelöst werden können. So werden aus Herausforderungen Chancen zur Stärkung der Teamdynamik und zur Verbesserung der Unternehmenskultur.

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